DLNA, NAS und Zugriff über periphere Geräte – Wunder und Fehlschläge


Ich habe hier mehrere NAS-Geräte verschiedener Hersteller und verschiedenen Alters, einen älteren Netzwerk-Mediaplayer und einen modernen LG Network Blu-ray Player BD390 im Heimnetzwerk laufen. Nach meinen Erfahrungen mit dieser heterogenen Umgebung grenzt es nahezu an Glückspiel, das Verhalten der Geräte untereinander vorauszusagen. Beginnen wir mit dem Positiven: Bei aktiviertem DLNA auf dem LG NAS N1T1 kann der LG Blu-ray Player auf die dort im richtigen Ordner platzierten Videos/MP3s fehlerfrei zugreifen.

Ich merke aber vorsichtshalber an, dass ich die Zahl der über diesen Weg bereitgestellten Dateien begrenzt habe und so zum Beispiel nicht meine gesamte Videobibliothek in den DLNA-Ordner kopiert habe. Wenn DLNA zwischen LG-Geräten und Geräten anderer Hersteller nicht funktioniert, dann würde ich zuerst die Zahl der bereitgestellten Files reduzieren und dann anschließend in den Anleitungen nachlesen, für welche Dateitypen DLNA auf beiden Geräten unterstützt wird. Ich hatte einen Fall bei Drittherstellern, da durften die Videodateien für eine korrekte Erkennung durch einen Player nicht die Endung DivX haben, sondern mussten schlicht in *.avi umbenannt werden. Für diese Erkenntnis habe ich eine Weile gebraucht.

Mein alter Network Player kann kein DLNA und weigert sich auch konsequent, die auf dem LG NAS abgelegten Dateien zu finden. Immerhin ist er fair genug, mir mitzuteilen warum: Er benötigt ein für Windows typisches Gast-Konto ohne Kennwort – ein Vehikel, dessen Erstellung jedes Linux-basierte NAS konsequenterweise ablehnt. Es soll Fernsehgeräte geben, die zeigen Ordner von Linux-Systemen selbst bei aktiviertem DLNA einfach nicht an.

Mein LG Blu-ray Player ist da anders – mit dem kann ich für den Zugriff auf jeden beliebigen freigegebenen NAS-Ordner bei Bedarf Benutzernamen und Kennwort angeben. Geräte, die das nicht können, verweigern spätestens beim Zugriff den Dienst – manchmal schon bei der Anzeige vorhandener Ordner. Mein Fazit: Wenn der Zugriff von peripheren Geräten auf ein NAS funktioniert (wie nach meinen Erfahrungen bei Geräten von LG untereinander), ist alles in Ordnung. Wenn nicht, ist die Ursachenforschung schwer. Was habt ihr für Erfahrungen?

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Ein Kommentar

  1. Von Heini |  Sonntag, 20. Juni 2010 um 20:27 | Permalink

    Hey!
    Hat jmd schon mal probiert mit dem Android-App “Andromote” auf das NAS (N2B1) zu zugreifen?

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