
Das LG NAS N2B1 bietet wie andere LG NAS Geräte die Möglichkeit, für USB-Datenträger automatische Backups einzurichten. Die Funktion USB-Synchronisation ermöglicht den Datentransfer zwischen USB-Geräten, Speicherkarten, oder externen e-SATA-Geräten und dem LG Network Storage. Anstelle des Backups auf Knopfdruck kann beim Anschließen des Geräts ein Backup-Plan eingerichtet werden, der von da an automatisch bei jeder Verbindung des Geräts ausgeführt wrid. Beim Erstellen eines Backup-Plans kann eingestellt werden, was das NAS beim Verbinden des Datenträgers mit dem NAS tun soll. Wer sich für ein für diese Automatik entscheidet, der sollte unbedingt im Handbuch die Beispiele nachlesen um genau zu wissen, was das Gerät tut. Planloses Handeln kann zu Datenverlusten führen.
Auch der Satz im Handbuch “Die eindeutige Kennung des ausgewählten Gerätes wird angezeigt. Kennung wird speziell für die Herstellerinformationen, Produktinformationen, usw. angezeigt.” sollte genau bedacht werden. Die microSD-Karte eines Handy kann z.B. auf verschiedene Art an das NAS angeschlossen werden: per USB-Verbindung im Handy eingebaut, in einem USB-Adapterstick oder über den integrierten CardReader. Nur im letzen Fall wird die Kennung der Karte eingelesen, in den anderen Fällen die des Geräts. Im Klartext: wenn ich die gleiche SD-Karte rundum in verschiedenen Testhandys verwende und dann versuche, den Inhalt der Speicherkarte via Handy zu sichern, wird das NAS richtigerweise für jedes Handy einen eigenen Backup-Pfad anlegen und verwalten. Wenn ich andererseits in einem Handy verschiedene Karten benutze … jeder kann sich ausrechnen, dass der Überblick dabei verloren gehen könnte. Ich jedenfalls habe mich entschieden, meine microSDs über den Kartenleser zu sichern, genau wie die Speicherkarten für den Fotoapparat. Ohne Plan kein solides Backup.
Als ich den Beitrag zum LG NAS N2B1 über Ruhemodus und Ruhezustand geschrieben habe, da kam mir nicht in den Sinn, auch über das Ein- und Ausschalten des Geräts zu schreiben. Wie ich dem Kommentar von Michael entnehme, scheint das aber nötig ...
Für die Beantwortung von Fragen muss man manchmal schon sehr tief in das Benutzerhandbuch eines Produkts schauen. So ist es mir gegangen, als ich die Frage von C.T. Blaze gelesen habe: Hat das LG NAS eine Wake-On-LAN Funktion bzw. ist eine geplant ...
10 Kommentare
Hallo! Super Blog, freut mich endlich mal mehr Infos zu dem NAS zu finden.
Ich habe das n2r1 und bin eigentlich ganz zufrieden, anscheinend stösst der DLNA Server aber an seine Grenzen. Im Netz konnte ich dazu leider auch keine Infos dazu finden, deshalb hoffe ich, dass hier jemand helfen kann.
Meine Filme und MP3s habe ich mal alle auf die HD kopiert und solange das nur wenige waren hat das auch geklappt.
Langsam, aber immerhin, konnte ich von meiner ps3 aus auf die Medien zugreifen. Nachdem ich dann mal alles drauf kopiert hatte geht fast gar nichts mehr. Ich kann die Ordner Struktur sehen, sobald ich aber irgendwohin navigiere, wo mehr Daten liegen bekomme ich Timeouts und ähnliche Fehler.
Habt ihr einen Tip?
LG und weiter so!
Thorsten
Hallo Thorsten,
ich bin noch beim Umkopieren und bin noch nicht an Grenzen gestoßen. Ich vermute allerdings bei diesem und anderen DLNA-Geräten, dass man sich schon Geadnken machen sollte, was über diesen Weg gestreamt werden soll. Ich habe die Hörbücher z.B. nicht mit in die DLNA-Ordner aufgenommen, weil ich die zu selten über eine zentrale Stelle abrufe. Die Dinge, die Du andeutest scheinen mir aber nicht auf das NAS zu deuten, hier scheint das auslesende Gerät Probleme mit der Datenmenge zu haben. Schließlich werden bei DNLA die Informationen aus allen Ordnern ausgelesen und dann nach Gruppen (Musik/Foto/Video) sortiert – aber nicht auf dem NAS, sonden auf dem Player … Aber beschreibe Deine Probleme genauer und ich versuche Informationen zu beschaffen … oder ich stoße irgendwann selbst darauf
Auch ich freue mich, dass hier jetzt auch endlich die N2-Baureihe thematisiert wird. Noch schöner finde ich, dass auch direkt über die sehr schöne Möglichkeit des Anschlusses von USB-Geräten und Speicherkarten geschrieben wird.
Ich bleibe jedoch bei meiner Nachfrage nach Synchronisationsmöglichkeiten. Die Backupfunktionen sind gut und effektiv. Jedoch arbeite ich auch mit den Daten auf dem NAS und wenn ich dann den USB-Stick wieder auf den Stand des NAS bringen will, …
Gruß und weiter so!
Hat das LG NAS eine Wake-On-LAN Funktion bzw. ist eine geplant? Ist für mich ein unabdingbares Merkmal…
Meine PS3 sieht den N4B1 nicht. Was mache ich falsch? Kann einer mir helfen wie ich das Gerät einstellen muss damit meine PS3 auf Movies + MP3 zugreifen kann?
@Jonny
Das wird auch nicht gehen, da das N4B1 kein DLNA Support bietet.
Hättest du das N2R1 würde das anders aussehen.
@ Passy
Nur das N2R1 oder auch der N2B1???
Das ist doch vollkommener Schwachsinn, dass die kleinen Brüder DLNA haben damit die PS3 zugreifen kann u. der große nicht.
War wohl für mich eine Fehlinvestition jetzt gewesen.
Genauso ISCSI geht beim große auch nicht.
Ich hoffe das die beim nächsten Firmware diese Features mitanbieten für den N4b1.
Hat da schon jemand was gehört vlt?
Nun ja, prinzipiell ist das “große” NAS für den Einsatz im Unternehmen optimiert. Das “Kleine” dagegen ist das für Heimanwender optimierte Gerät mit typischen Funktionen wie eben DLNA … Ich habe das “kleine” und das ist perfekt für meine Home-Umgebung …
@ Jonny
Also beim N2R1 weiß ich zu 100% das es mit der PS3 geht. Mit DLNA und dann wird auch der MedienServer im XMB bei der PS3 gefunden, geht echt gut.
Das N2B1 ist eigentlich ja nur die N2R1 Variante mit ein Blu-Ray Brenner. Von daher gehe ich davon aus das es da genau so ist. Eine Garantie gebe ich dir aber nicht.
N2B1 und N2R1 haben das gleiche Handbuch und unterscheiden sich nur in der Art des Brenners, Bkuu-ray oder DVD..