LG NAS N2B1 als Zugriffspunkt auf USB-Festplatten im Test

LG_NAS_USB_07.12
Seit Freitag steht das LG NAS N2B1 (Kosename “PAC-Man”) auf dem Schreibtisch und erfreut mich mit seinen Lämpchen. Ich habe es nicht als RAID-System eingerichtet – bei mir soll das Gerät eine Art Medien-Server sein und vor allem Videos (Fernsehmitschnitte, Videoaufnahmen mit dem LG KU990 Viewty) und meine CD-Sammlung als MP3s im Netz bereitstellen. Ob ich später noch solche Sachen wie WebDAV einrichte, weiß ich noch nicht. Nach dem wirklich unkomplizierten Einrichten weiterer Benutzer nach Anschluss des Geräts habe ich mich als erstes den USB-Porten gewidmet. Ich habe einige externe Festplatten mit Fernsehmitschnitten, die ich sonst entweder ins Wohnzimmer tragen muss, um sie neuerdings an das Fernsehgerät LG SL9500 anzuschließen oder es musste ein Rechner laufen, um die Inhalte für einen Mediaplayer bereitzuhalten. Aber nun ist das vorbei – Ich kann über drei USB-Ports, den Cardreader und die eSata-Schnittstelle Datenträger anschließen, die das Gerät sofort im Netz für alle bereitstellt. Heute wollte ich es wissen und habe gleichzeitig auf zwei Rechnern die gleiche MPEG-Datei zur Wiedergabe gestartet – es ging tadellos. Aber es steckt ja auch im Grunde ein kleines Linux-System im NAS mit einer CPU – da sollte noch einiges andere gehen, über das ich hier noch berichten werde.

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8 Kommentare

  1. Von Ollie |  Montag, 7. 2009 um 17:30 | Permalink

    Hi,
    weil Du gerade die CPU erwähnst, was werkelt da eigentlich für ein Proz. drin? Ram?

    Bekommt man per SSH oder Telnet Zugriff auf das System?

    Mfg

  2. Von Joerg |  Dienstag, 8. 2009 um 17:27 | Permalink

    Hallo Olli,

    im NAS werkelt ein Prozessor 800MHz Marvel, eingebaut sind 1024Mbit SDRAM.

    Zugriff auf das System per SSH oder Telnet besteht mit der aktuellen Firmware nicht, ist aber für Q1 2010 geplant.

  3. Von C.T. Blaze |  Dienstag, 15. 2009 um 09:15 | Permalink

    Kann man eigentlich das mitgeliferte optische Laufwerk ausbauen, ohne dass das NAS den Dienst verweigert? Ich benötige den BluRay-Brenner eher lokal…

  4. Von Nicolas M |  Dienstag, 22. 2009 um 16:13 | Permalink

    Der Blu-Ray-Brenner sollte sich problemlos ausbauen lassen. Für ein Foto eines meiner Posts habe ich das N4B1 auseinander gebaut, das Blu-Ray-Laufwerk scheint ein ganz normales S-ATA-Laufwerk zu sein.

  5. Von Tori |  Mittwoch, 6. Januar 2010 um 23:44 | Permalink

    Kann man das Blu-Ray-Laufwerk über Netz auch als “Player”
    an anderen Rechnern nutzen?

  6. Von manfred |  Donnerstag, 7. Januar 2010 um 01:07 | Permalink

    Beim Kauf wurde mir versichert, man könne das Blue Ray auch dazu benutzen, um DVD über das TV-Gerät abzuspielen. Obwohl alle Anschlüsse vorhanden sind und das TV-Gerät im Netzwerk integriert ist, ist mir dieses jedoch noch nicht gelungen. das TV-Gerät erkennt das NAS nicht als Server.
    Wer kann hier helfen?

  7. Von Joerg |  Donnerstag, 14. Januar 2010 um 17:15 | Permalink

    Wenn das TV-Gerät entweder DLNA oder iSCSI unterstützt, sollte das kein Problem sein.

  8. Von Joerg |  Donnerstag, 14. Januar 2010 um 17:34 | Permalink

    Ja, dazu müssen im WEB-Menü des NAS die Funktion iSCSI eingerichtet werden und die Rechner für diese Funktion mit dem iSCSI-Feature verbunden werden. Einzelheiten können dem Benutzerhandbuch entnommen werden.

Ein Trackback

  1. [...] Informationen zum Thema LG NAS N2B1 und angeschlossene USB-Festplatten gibt es auf dem LG NAS Blog [...]

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