LG N2R1: Schicker Speicherriese stellt Daten zentral bereit

LG_N2R1_Bild
Gestern erst hatte ich das Internet nach den LG NAS Geräten durchforstet und war dabei auf eine ausgezeichnete Wertung von Chip.de für das LG NAS N2R1 gestoßen. Das Gerät führt dort die Bestenliste der Netzwerk-Festplatten an (11/2009). Das Gerät hat zwei Festplatten, die bei Bedarf die komplette Kapazität bereitstellen oder mehr Sicherheit bieten, wenn beide Platten einen RAID-Verbund bilden. Dazu kommt (als Unterscheidung zur Serie N2B1) ein “normaler” DVD-Brenner.
So ein NAS ist nach meiner Erfahrung ein Must-Have, sobald mehr als ein Rechner im Haushalt oder Home-Office werkelt oder sogar schon, um das übliche Chaos zu verwalten. Unzählige USB-Sticks, CDs und externe Festplatten gibt es irgendwann, dazu die lokalen Ablagen, prall gefüllt mit Bildern, Musik und Videos. LG bietet für die Verwaltung und Aufbewahrung wichtiger Daten mit dem NAS (Network Attached Storage) N2R1 eine perfekte Lösung für Heimanwender: auf einem zentralen Speicher können bis zu zwei Terabyte Daten gesichert werden ― ganz gleich, ob es sich dabei um die Fotos und Videos vom letzten Familienausflug oder um die gesammelten MP3s handelt.
Auch unerwünschter Datenverlust kann mit dem N2R1 von LG vermieden werden: Der integrierte DVD-Brenner ermöglicht zusätzlich zu den RAID-Mechanismen das Sichern von Daten auf externe Speichermedien.
Und noch eine Last entfällt, die Daten müssen nicht mehr auf externe Medien kopiert werden, um sie anderen zu zeigen. Passiert ja häufig, dass man in netter Runde gern mal ein Foto zeigen würde. Dabei hilft das N2R1 von LG auch: Um an die Daten zu gelangen, braucht man lediglich eine funktionierende Internetverbindung ― ganz egal, ob man sich zuhause oder unterwegs befindet, man kann praktisch von überall auf der Welt auf die komplette virtuelle Datenbibliothek zugreifen. Und das dank DLNA-Zertifizierung auf Wunsch beispielsweise auch über das Fernsehgerät im Wohnzimmer.
Computer-BILD: LG N2R1 – Schickes NAS-Netzlaufwerk

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10 Kommentare

  1. Von Dirk Wilhelmi |  Montag, 9. November 2009 um 01:01 | Permalink

    Nach langem hin- und her bei der Entscheidung menen Selbstbau Via-Raid-Server mit DamnSmallLinux-N durch ein echtes NAS zu ersetzen. Fiel meine Entscheidung auf das N2R1 von LG.
    Erstes Fazit:
    Schick ist das NAS. Es ließ sich auch sehr leicht einrichten und in Betrieb setzen.
    Alles in allem hinterließ es einen sehr guten ersten Eindruck.
    Einige Details könnten das Leben aber noch einfacher machen.
    So benutze ich einen USB Stick um meine Daten auch auf der Arbeit (zum Teil kein Internetanschluss, weswegen der Fernzugriff – dessen Einrichtung mir auch noch nicht klar ist/dyndns? -, wegfällt) zur Verfügung zu haben. Nun bietet das NAS eine gut durchdachte Backup-Funktion für Sticks mit funktionierender Stickerkennung, d.h. jedem Stick kann ein eigener Speicherort zugewiesen werden. Da ich die Daten jeodch auch auf dem NAS ändere, wenn ich zu Hause arbeite bringt die Funktion wenig. Da wäre eine Sync-Funktion für beide Richtungen von Nöten.

    So weit mein erster Eindruck nach ca. 2 Wochen Nutzung.

  2. Von Dietrich Winkelhardt |  Dienstag, 24. November 2009 um 11:16 | Permalink

    Hallo,

    hat jemand geschafft den NB41 in das Active Directory zu nehmen?
    Meiner Meinung nach ist es bei dem Gerät nicht möglich.
    Die Hotline konnte mir keine Auskunft geben

  3. Von Michael |  Samstag, 28. November 2009 um 19:28 | Permalink

    Als iTunes-Server akzeptiert das Gerät nur Musik, sehe ich das richtig?

    Ich verstehe nicht, warum man gerade die speichertechnisch größeren Videos nicht übers Netzwerk vom N2B1/N2R1 streamen und raren Festplattenplatz auf z.b. dem Notebook sparen kann oder diese generell jedem im Netzwerk zur Verfügung stellen kann. Am erkennen der Formate kann es nicht liegen, die Filme/Fernsehsendungen sind ja momentan im lokalen iTunes drin.

    (Ja es gibt für den TV in der Wohnstube noch immer die DLNA-Funktion, der TV kann aber nur MPEG-1 und -2 wiedergeben, nicht M4V und man kommt ums umherkonvertieren nicht drumrum.)

    Als iTunes-Server dachte ich eigentlich müsste jedes Format gehen, schliesslich ist iTunes mehr als nur Musik. Wird da evtl. per FW-Update was nachgereicht an Funktionalität?

    Zu DLNA: Ich habe ne TV-Aufnahme im MPEG-2 (uncompressed) Format auf den DLNA-Server geschubst, diese ist über 5GB groß (4 Stunden “24″) diese wird am TV nicht erkannt, ein kleiner Trailer allerdings schon. Kann es sein, dass es eine Größenbeschränkung für Material gibt, das via DLNA gestreamt wird?

    Vielen Dank im Voraus.

    Micha

  4. Von Jörg |  Freitag, 4. 2009 um 09:44 | Permalink

    Zu iTunes kann nich nichts sagen, keine Erfahrungen damit.
    Zu DLNA ist meine Meinung, dass es nicht an der Spezifikation liegt, sondern an Fernsehgerät. Mein BD90 holt sich deutlich größere MKV-Dateien über das Heim-Netz. Das ist zwar im Moment ein anderes Nas als eines von LG, aberd das Gerät ist auch DLNA zertifiziert

  5. Von Jörg |  Freitag, 4. 2009 um 11:26 | Permalink

    Ich habe die DLNA Roadmap noch einmal eingesehen – Die Unterstützung für AVC (MPEG-4) videos steht noch auf der ToDo-Liste, eine Größenbeschränkung war nicht zu finden

  6. Von TcK |  Donnerstag, 17. 2009 um 23:24 | Permalink

    Hi alle miteinander,
    habe mir auch den LG N2R1 (mit DVD) zugelegt und bekomme ihn ebenfalls nicht in die Domäne. Hat jeman einen Tipp ? Danke vorab!

  7. Von Thomas |  Donnerstag, 11. Februar 2010 um 19:57 | Permalink

    Hallo,

    ich habe nun auch das NAS von LG.

    Habe mal 2 Fragen:
    a) Warum zeigt mir mein WD TV Live Mediaplayer nur DiVX an und keine MKV??

    b) Wie richte ich ein Fileshare ein so das mein Mediaplayer es findet und einfach alles abspielt.

    Ich verzeifele hier noch … :-(

    Viele Grüße
    Thomas

  8. Von Joerg |  Freitag, 12. Februar 2010 um 15:36 | Permalink

    Hallo Thomas. Schwierige Fragen, da das Problem nach meinen Erfahrungen am Player liegt. Mein Player eines anderen Herstellers sieht DivX nur, wenn ich die Datei in AVI umbenenne. MKV ist nur ein Container und nach den Informationen über Deinen Player gibt es einige Video-Spezifikationen, die nur in bestimmten Auflösungen unterstützt werden. Dann sollten aber zumindest einige Dateien zu sehen sein. Außerdem werden einige geschützte Dateiformate nicht untersützt. Und wenn Du die DivX Dateien siehst, die auf dem NAS abgelegt sind, dann sollte auch die Freigabe stimmen ….

  9. Von Julian |  Freitag, 31. 2010 um 01:56 | Permalink

    Servus,

    kann man das DVD Laufwerk eigentlich auch über das Netzwerk freigeben um somit über den Media-PC im Wohnzimmer (ohne DVD Laufwerk) eine DVD abzuspielen?

    Danke!

  10. Von Julian |  Freitag, 31. 2010 um 02:07 | Permalink

    Noch was: Hat das N2R1 auch einen “UPnP AV media server” eingebaut sodass ich mit XMBC Dinge von dem NAS streamen kann?

    Danke ;)

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